Das Interview: Geschäftsführer Andreas Pabst und Baufinanzierungsberaterin aus dem Team NRW Maike Schulz im Gespräch

Andreas Pabst, Gründer und Inhaber der CIOS Bank- und Immobilienberatung GmbH, und die CIOS-Beraterin Maike Schulz im Interview: Erfahren Sie mehr und aus erster Hand, warum es besonders bei der Finanzierung von Einfamilienhäusern und Wohneigentum auch um Menschlichkeit geht, warum „Ehrlich doch am längsten währt“ und was Sie als Bauherr unbedingt über Banken wissen sollten.

Die erste Frage ist gleich an Sie beide gerichtet: Was unterscheidet Sie von Bankberatern?

A.P.: Als wichtigsten Unterschied sehe ich folgendes: Wir bieten mehr als nur eine „tolle“ Finanzierung. Zum einen wissen wir genau an was man alles denken muss. Wir wissen welche Kosten in allen Teilbereichen eines Neubauvorhabens auf einen Kunden zukommen können. Wir kennen uns zum Beispiel im Dschungel der unterschiedlichen Baubeschreibungen und unterschiedlichen Vertragsgestaltungen der einzelnen Hausanbieter aus. Zum anderen unsere Unabhängigkeit. Unser Arbeitgeber ist unser Kunde und nicht eine Bank oder eine Sparkasse. Wir sind also nicht an die Angebote, Kreditrichtlinien oder Finanzprodukte eines einzelnen Bankinstituts gebunden und müssen dem Kunden etwas Vorgefertigtes verkaufen. Wir können vergleichen und suchen für das individuelle Vorhaben unseres Kunden auf dem freien Markt auch das für ihn aktuell beste Angebot.

M.S.: Für ganz wesentlich halte ich zudem unsere Nähe zum Kunden. Wir besuchen unsere Kunden vor Ort und bleiben von der Idee bis zum Einzug und auch danach als Berater und Dienstleister präsent. Als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter einer Bank haben Sie diese Zeit gar nicht. Bei allen wichtigen Fragen, die über den reinen Verwaltungsaufwand zur Kreditvergabe hinausgehen, bleibt der Kunde alleine. Bei uns sind die Kunden nicht auf sich allein gestellt. Das ist, wie ich finde, ein ganz wichtiger Unterschied.

Sehen Sie Gemeinsamkeiten zwischen der CIOS Bank- und Immobilienberatung GmbH und normalen Banken?

M.S.: Ja, damit wir unseren Kunden auch wirklich verlässlich und kompetent beraten können, benötigen wir auch als Fundament das entsprechende Fachwissen und die Erfahrung, deshalb haben alle Kolleginnen und Kollegen bei CIOS Bank- und Immobilienberatung eine Bankenausbildung oder ein finanzwirtschaftliches Studium abgeschlossen. Dennoch wird auch bei uns auf weiterführende Spezialisierungen, Fort- und Weiterbildungen besonders viel Wert gelegt. Darüber hinaus sind wir, wie auch die Banken, an alle gesetzlichen Sorgfaltspflichten und strengen Datenschutzbestimmungen gebunden, die das deutsche Recht unter anderem durch die Einführung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie definiert. Unser Leitsatz lautet: „Wer aufhört sich zu verbessern, hat aufgehört professionell zu sein!“ 

Herr Pabst, Sie haben die CIOS Bank- und Immobilienberatung GmbH 2005 gegründet und erfolgreich aufgebaut. Mit welchen Zielen sind Sie damals gestartet?

A.P.: Ich erinnere mich gerne an unsere Gründerzeit zurück, denn ich habe mir selbst damals Fragen gestellt, die ich auch heute noch im Zentrum unserer Arbeit sehe: Wenn ich mein Kunde wäre und bauen möchte, an was muss ich alles denken? Jeder Hausanbieter hat seine eigene individuelle Baubeschreibung. Was muss dort enthalten sein, damit ich nicht auf die Nase falle. Welche Kosten gibt es neben dem Grundstück und dem Hauspreis tatsächlich noch? Wieviel Geld würde ich dadurch unter dem Strich benötigen? Woran muss ich noch denken und was würde mir helfen? Was muss ich unbedingt wissen? Tatsächlich ist die CIOS Bank- und Immobilienberatung GmbH 2005 rund um diese Gedanken gewachsen und bis heute versetzen wir uns in die Lage unserer Kunden. Unser oberstes Ziel ist es, das der Kunde nach Fertigstellung nicht sagt: „Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich es anders gemacht!“ Denn wir wissen das im Voraus und daran lassen wir unsere Kunden teilhaben. Eine enge Zusammenarbeit, voller Einsatz und ehrlicher Hilfsbereitschaft, Bodenständigkeit, Menschlichkeit und Praxisnähe sind unsere Rezepte geblieben. Der Kunde kennt sein Ziel. Wir finden den Weg. 

M.S.: Wenn ich hinzufügen darf: Wer bei der CIOS arbeitet, lernt diese Gründungsgedanken, Fragen und Prinzipien kennen. Herr Pabst ist da sehr sorgfältig (lacht). Aber im Ernst: Qualität statt Quantität ist ein wichtiges Prinzip für uns. Nach den vielen Erfahrungen, die ich nun selbst in all diesen Jahren als Beraterin gemacht habe, kann ich jedes dieser Prinzipien aus Überzeugung unterschreiben. Es geht uns um den Mehrwert der Kunden. Das ist unser Erfolg.

Sie vermitteln Immobilienfinanzierungen und das Wort „Praxisnähe“ ist vorhin gefallen. Was meinen Sie damit genau, Herr Pabst?

A.P.:(Denkt nach) Lassen Sie mich das so erklären: Wir arbeiten hauptsächlich für junge Familien, die sich ein eigenes Zuhause wünschen und deshalb ein Haus bauen oder eine Wohnung kaufen wollen. Das hat mit reiner Finanzwirtschaft, der kalten Theorie des Kreditgeschäfts oder starren Kreditrichtlinien einzelner Banken sehr wenig zu tun. Zu allererst ermitteln wir mit den Kunden eine individuelle Kostenaufstellung, danach prüfen wir die Finanzierungsmöglichkeiten. Wir sprechen dabei kein Fachchinesisch sondern legen Wert auf eine offene und klare Sprache. Wir helfen unseren Kunden anhand der jeweiligen, individuellen Situation die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wenn es sich zeigt, dass ein Vorhaben zu groß oder zu teuer wird oder zu viele versteckte Kosten zutage treten, suchen wir andere Möglichkeiten. Ein Projekt oder eine Finanzierung darf den Kunden, die Familie nicht überfordern. Es geht also nicht um theoretische Zahlen, sondern um das ganz konkrete, praktische Leben und die Zukunft von Menschen.

In dieser Antwort steckt eine Menge Leidenschaft für Ihre Arbeit. Irre ich mich, wenn ich diesen Eindruck habe?

A.P.: Nein, keineswegs! Die Entscheidung für die eigenen 4 Wände ist für eine junge Familie mit eine der größten Herausforderung im Leben. Wenn Sie wissen, dass Sie den Kunden vielleicht vor großem Schaden bewahrt haben, ist das ein bleibender Eindruck. Andererseits fahre ich jeden Tag an Häusern, die wir zusammen mit ehemaligen Kunden möglich gemacht haben, vorbei. Mein Ziel war schon immer, das der Kunde irgendwann in Zukunft an einem Sonntagmorgen auf der Terrasse seines eigenen Hauses sitzt, eine Tasse Kaffee trinkt und sich dabei wohlfühlt weil alles geklappt hat.  Beides gehört zu unserer Verantwortung und ich finde, dafür darf man sich auch leidenschaftlich einsetzen. In heiklen Bauphasen sind wir für unsere Kunden auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten zu erreichen. Wir lassen unsere Kunden bei sehr wichtigen und weitreichenden Entscheidungen und Fragen nicht alleine.

M.S.: Herr Pabst legt tatsächlich stets viel Wert darauf, dass wir uns immer in die Lage unserer Kunden versetzen. Zu unserem Service gehört es, dass wir mitdenken und immer die Sprache der Kunden sprechen. Bei CIOS gibt es kein „Banker – Deutsch“. Wir sprechen die Sprache unserer Auftraggeber.

Eine klare Sprache verhindert vielleicht auch großen Schaden, von dem vorhin die Rede war. Haben Sie ein konkretes Beispiel?

A.P.: Da ist Folgendes zu bedenken: Wenn Sie eine Immobilie kaufen oder ein eigenes Haus bauen, haben Sie es mit größeren Investitionen zu tun. Gleichzeitig ist es ein Thema, mit dem Sie sich im Normalfall nicht jeden Tag beschäftigen. Es geht also um viel Geld und um viele - für Sie zum Großteil mehr oder neue - Fragen. Klar: Sie informieren sich genau und bereiten sich bestmöglich vor. Die größere Gefahr liegt aber darin, dass Sie sehr wichtige Fragen gar nicht kennen. Wenn Sie sich bei der Baukostenplanung nicht intensiv mit den Nebenkosten beschäftigen, können Sie sehr viel Geld verlieren. Am Ende bezahlen Sie ein kleines Vermögen und Ihnen bleibt nichts. Das passiert unseren Kunden z. B. ganz bestimmt nicht.

M.S.: Richtig! Es gibt leider eine ganze Menge versteckter Kostenfallen, in die Sie unabsichtlich tappen können. Wenn Ihnen das Wissen fehlt, dann achten Sie einfach nicht darauf. Sind die Zusatzkosten dann erstmal da, müssen Sie mit zusätzlichen Schulden leben oder Sie sind finanziell völlig überfordert. Das passiert unseren Kunden nicht. Wir helfen Ihnen in jeder Planungs- und Bauphase. 

Eine ehrliche Gesamtkostenaufstellung bietet also für sich schon eine gewisse Sicherheit. Wer so gut vorbereitet zur Bank geht, hat auch bessere Chancen auf die Kreditbewilligung, oder?

M.S.: Unbedingt! Wir bereiten den Kunden und alles was dazu gehört vor. Die Bank mit dem besten Angebot bekommt von uns einen gesicherten, „schrankfertigen“ Kreditantrag auf den Tisch. Diese Arbeit ist nach § 34i GewO gesetzlich geregelt, sodass wir als Vermittler für den Kunden auf einer Augenhöhe mit der Bank kommunizieren können. Dadurch haben wir einfach mehr Möglichkeiten und können bessere Ergebnisse erzielen.

A.P.: Ein Leitspruch, den ebenfalls alle Mitarbeiter von mir kennen, lautet: „Wir suchen Lösungen und Wege, keine Probleme.“ Eine ehrliche Gesamtkostenaufstellung ist auch für die Darstellung gegenüber der Bank ganz entscheidend. Wir können mit konkreten Tipps, Hinweisen und guter Vorbereitung eine Finanzierung auch unter schwierigen Voraussetzungen sehr oft möglich machen.

Wer baut oder eine Immobilie kaufen möchte, sollte also einmal mit Ihnen gesprochen haben. Ihre Beratungsleistung sollte man auch kennen. Wie informieren Sie Ihre Kunden?

A.P.: Sie meinen wir müssten mehr Werbung machen, weil uns niemand kennt (lacht!)? Im Ernst: Es ist wirklich so, dass ich den Satz „wären wir nur früher zu Ihnen gekommen“ oft höre. Da frage ich mich auch, wie wir unsere Zielgruppe rechtzeitig noch besser informieren können. Als ersten Schritt wollen wir z. B. auf unserer Webseite einen Ratgeber aufbauen. Da werden wir über aktuelle Entwicklungen informieren und auf und wichtige Entscheidungs- und Prüfkriterien hinweisen.

M.S.: Mir zeigt jede neue Anfrage, die über eine Empfehlung zustande kommt, dass ehrliche Arbeit immer noch die beste Werbung ist. Deshalb freuen wir uns auch ganz besonders darüber, dass wir wirklich oft weiterempfohlen werden.

Was raten Sie einer Familie, die ein Haus bauen möchte und damit direkt zur Hausbank geht?

A.P.: (Überlegt) Tun Sie’s nicht! Und das aus zwei Gründen: 1. Ohne konkrete Vorplanung und sorgfältige Vorbereitung werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit kein sehr gutes Finanzierungsangebot erhalten. Das erste Angebot gilt und wenn wir durch unsere Arbeit bei ihrer Hausbank ein wesentlich günstigeres Angebot ermöglicht hätten, ist diese Chance leider vertan. 2. Ist es tatsächlich so, dass Ihnen die Hausbank aufgrund der aktuellen gesetzlichen Bestimmungen den Kredit verwehren muss, wenn Sie beim Antrag entscheidende Fehler machen oder sich ungünstig ausdrücken.

Frau Schulz, Herr Pabst, vielen Dank für das Gespräch.

Wir danken Ihnen.

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